Berlin

Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Umsetzung 2025

Ladeinfrastruktur für Wohnanlage – Cité Foch Siedlung Berlin

Installation einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf Außenstellplätzen einer Berliner Wohnanlage. Durch den Einsatz von intelligentem Lastmanagement und einer technisch anspruchsvollen Leitungsführung konnte trotz begrenzter Netzkapazitäten eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur realisiert werden.

Rolle von Dannenberg Energy:
Technische Planung und Installation der Ladeinfrastruktur inklusive Netzanschluss, Umsetzung eines dynamischen Lastmanagements, Integration der Ladepunkte in bestehende Wohnungszähler sowie brandschutzkonforme Leitungsführung.

Projekt unverbindlich besprechenProjekte
  • Standort: Berlin – Cité Foch Siedlung
  • Projekttyp(en): Ladeinfrastruktur
  • Technologien: Ladeinfrastruktur
  • Anlagengröße: 5 Ladesäulen vom Typ KEBA P30 x-series

Projektüberblick

Mit dem Projekt „Cité Foch Siedlung“ realisierte Dannenberg Energy eine moderne Ladeinfrastruktur für Elektroautos in einer Wohnanlage in Berlin. Ziel war es, Eigentümern und Mietern eine komfortable und zuverlässige Lademöglichkeit direkt am Wohnort bereitzustellen.

Die Installation von Ladepunkten in Mehrfamilienhäusern stellt häufig hohe technische Anforderungen, insbesondere wenn Netzkapazitäten begrenzt sind oder große Entfernungen zwischen Netzanschluss und Stellplätzen bestehen.

Durch den Einsatz eines intelligenten dynamischen Lastmanagements konnte die vorhandene Netzanschlussleistung optimal genutzt werden. So wurde eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur geschaffen, die den steigenden Bedarf an Elektromobilität in Wohnanlagen unterstützt.

Ausgangssituation

Die Wohnanlage in der Cité Foch Siedlung in Berlin verfügte über mehrere Außenstellplätze, jedoch über keine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Gleichzeitig stieg bei Eigentümern und Mietern das Interesse an Elektromobilität und an der Möglichkeit, Fahrzeuge direkt am Wohnort zu laden.

Eine zentrale Herausforderung war, dass am bestehenden Netzanschlusspunkt keine freien Netzkapazitäten für zusätzliche Ladepunkte verfügbar waren.

Zusätzlich lagen die Stellplätze in größerer Entfernung zum Netzanschlusspunkt. Für die Installation der Ladeinfrastruktur mussten daher Leitungslängen von bis zu 120 Metern umgesetzt werden.

Darüber hinaus mussten für die Leitungsführung mehrere Gebäude und zahlreiche Brandabschnitte durchquert werden, was hohe Anforderungen an Planung, Installation und Brandschutz stellte.

Projektziel

Ziel des Projekts war die Realisierung einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektroautos in einer Wohnanlage, die auch bei begrenzter Netzanschlussleistung zuverlässig betrieben werden kann.

Dannenberg Energy entwickelte hierfür ein technisches Konzept, das Ladeinfrastruktur, Lastmanagement und bestehende Gebäudestrukturen optimal miteinander verbindet.

Das Konzept sollte:

  • Eigentümern und Mietern den Zugang zur Elektromobilität in der Wohnanlage ermöglichen
  • vorhandene Netzkapazitäten effizient nutzen
  • eine technisch sichere und brandschutzkonforme Installation gewährleisten
  • eine einfache Nutzung über RFID-Zugangsberechtigung ermöglichen
  • eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur für weitere Ladepunkte schaffen

Technisches Konzept der Ladeinfrastruktur

  • Ladesäulen

    Im Mittelpunkt des Projekts stehen fünf Ladesäulen vom Typ KEBA P30 x-series, die Ladeleistungen von 11 kW und 22 kW bereitstellen.
  • Wohnungszähler

    Die Ladepunkte wurden direkt an die jeweiligen Wohnungszähler der Nutzer angeschlossen. Dadurch erfolgt die Abrechnung des geladenen Stroms transparent über den individuellen Haushaltsstromtarif.
  • RFID-Authentifizierung

    Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt über eine RFID-Authentifizierung, wodurch nur berechtigte Nutzer ihre Fahrzeuge laden können.
  • Lastmanagement

    Ein zentrales Element der Anlage ist das dynamische Lastmanagement, das die verfügbare Netzanschlussleistung optimal verteilt.
  • Energiemessgerät

    Ein Siemens SENTRON PAC2200 Energiemessgerät misst kontinuierlich die verfügbaren Netzkapazitäten am 250-Ampere-Netzanschluss. Auf dieser Grundlage wird die Ladeleistung der einzelnen Ladepunkte automatisch angepasst.
  • Energiemanagement 

    Dieses intelligente Energiemanagement verhindert eine Überlastung des Netzanschlusses und ermöglicht den Betrieb mehrerer Ladepunkte gleichzeitig.

Dannenberg Energy verantwortete dabei:

  • Planung der Ladeinfrastruktur für die Wohnanlage
  • Installation der Ladesäulen
  • Umsetzung des dynamischen Lastmanagements
  • Integration der Ladepunkte in bestehende Stromzähler
  • Umsetzung der brandschutzkonformen Leitungsführung

Umsetzung der Ladeinfrastruktur

Die Umsetzung des Projekts erfolgte in mehreren strukturierten Schritten.
  • Analyse & Konzept

    Zunächst wurde die vorhandene Netzanschlusssituation analysiert. Da keine freien Netzkapazitäten verfügbar waren, entwickelte Dannenberg Energy ein Konzept mit dynamischem Lastmanagement.
  • Planung

    Anschließend wurde die Leitungsführung zwischen Netzanschlusspunkt und Stellplätzen geplant. Aufgrund der baulichen Struktur der Anlage waren Leitungslängen von bis zu 120 Metern erforderlich.
  • Installation

    Für die Installation mussten mehrere Gebäude sowie zahlreiche Brandabschnitte durchquert werden. Nach Abschluss der technischen Installation wurden die Ladepunkte in Betrieb genommen und für die Bewohner freigegeben.

Energiemanagement und Lastmanagement

Das dynamische Lastmanagement stellt sicher, dass die Ladeinfrastruktur jederzeit innerhalb der verfügbaren Netzanschlussleistung betrieben wird.

Das Energiemessgerät Siemens SENTRON PAC2200 überwacht kontinuierlich die Auslastung des Netzanschlusses. Wenn im Gebäude weniger Strom verbraucht wird, kann mehr Leistung für das Laden von Elektrofahrzeugen freigegeben werden.

Bei steigender Gebäudeauslastung reduziert das System automatisch die Ladeleistung der einzelnen Ladepunkte. Dadurch wird der Netzanschluss geschützt und gleichzeitig eine möglichst hohe Ladeleistung ermöglicht.

Diese Lösung erlaubt den Betrieb mehrerer Ladepunkte auch bei begrenzter Netzanschlussleistung.

Besondere Herausforderungen bei der Installation

Das Projekt stellte hohe technische und bauliche Anforderungen.

Eine zentrale Herausforderung war die fehlende freie Netzkapazität am Netzanschlusspunkt. Ohne ein intelligentes Lastmanagement wäre die Installation der Ladeinfrastruktur nicht möglich gewesen.

Darüber hinaus mussten mehrere Gebäude und zahlreiche Brandabschnitte für die Leitungsführung durchquert werden.

Die Installation erfolgte daher durch brandschutzausgebildete Fachkräfte von Dannenberg Energy. Sämtliche Leitungsdurchführungen wurden fachgerecht abgeschottet und gemäß den geltenden MLAR-Richtlinien gekennzeichnet.

Diese sorgfältige Umsetzung stellte sicher, dass alle technischen und brandschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt wurden.

Ergebnis und Nutzen der Ladeinfrastruktur

Durch das Projekt wurde eine moderne Ladeinfrastruktur für Elektroautos in der Wohnanlage geschaffen, die den Bewohnern einen einfachen Zugang zur Elektromobilität ermöglicht.

Trotz großer Entfernungen zwischen Netzanschlusspunkt und Stellplätzen sowie begrenzter Netzkapazitäten konnte eine zuverlässige Ladeinfrastruktur realisiert werden.

Mehrere Bewohner der Anlage haben sich aufgrund der neuen Ladeinfrastruktur für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug entschieden und nutzen damit eine klimafreundliche Alternative zum Verbrennungsmotor.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Zugang zu Elektromobilität direkt am Wohnort
  • Nutzung vorhandener Netzkapazitäten durch intelligentes Lastmanagement
  • transparente Stromabrechnung über Wohnungszähler
  • sichere und brandschutzkonforme Installation
  • zukunftsfähige Infrastruktur für weitere Ladepunkte

Projektstatus

Die Ladeinfrastruktur befindet sich im laufenden Betrieb. Die Ladepunkte werden regelmäßig von den Bewohnern genutzt und ermöglichen eine komfortable Ladeoption direkt an den Außenstellplätzen der Wohnanlage.

Dannenberg Energy begleitet den Betrieb weiterhin und stellt die technische Stabilität der Anlage sicher.

Fazit: Ladeinfrastruktur für Wohnanlagen erfolgreich umgesetzt

Das Projekt Cité Foch Siedlung in Berlin zeigt, dass Ladeinfrastruktur für Elektroautos auch unter schwierigen technischen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Durch den Einsatz von dynamischem Lastmanagement, intelligenter Netzüberwachung und professioneller Planung konnte eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur realisiert werden – selbst bei begrenzter Netzanschlussleistung und komplexer Gebäudestruktur.

Dannenberg Energy positioniert sich damit als kompetenter Partner für Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen, Mehrfamilienhäusern und Quartieren.

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