Berlin
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Mieterstrom
Umsetzung 2024
Mieterstrom mit Photovoltaik, Speicher und Brennstoffzellen – Mehrfamilienhaus Gotenstraße Berlin
Im Mehrfamilienhaus Gotenstraße in Berlin wurde ein innovatives Energieversorgungssystem umgesetzt, das Photovoltaik, Batteriespeicher und Brennstoffzellentechnik miteinander kombiniert. Ziel des Projekts ist eine nachhaltige Stromversorgung für die Bewohner über ein Mieterstrommodell mit physischer Kaskadenzählung.
Die Anlage verbindet mehrere dezentrale Erzeugungstechnologien innerhalb eines Gebäudes und ermöglicht eine effiziente Nutzung lokal erzeugter Energie. Ergänzt wurde die bestehende Energieanlage um eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach sowie einen zusätzlichen Batteriespeicher, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit des Systems zu verbessern.
Rolle von Dannenberg Energy:
Planung und Umsetzung der Erweiterung der Energieerzeugungsanlage, Integration der Photovoltaikanlage und des Batteriespeichers in die bestehende Brennstoffzellenanlage sowie Vorbereitung der Mieterstromversorgung im Rahmen einer gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung.

- Standort: Berlin – Gotenstraße
- Projekttyp(en): Mieterstrom
- Technologien: Photovoltaik
- Anlagengröße: 11 kWh Batteriespeicher, 2 × 1 kW Brenstoffzellen, 4 kWp
Projektüberblick
Im Projekt Gotenstraße in Berlin wurde ein bestehendes Energieversorgungssystem für ein Mehrfamilienhaus um zusätzliche erneuerbare Energiekomponenten erweitert.
Bereits zuvor waren zwei Brennstoffzellenanlagen mit jeweils 1 kW Leistung installiert, die kontinuierlich Strom und Wärme für das Gebäude erzeugen. Diese wurden nun durch eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach sowie einen Batteriespeicher ergänzt.
Durch die Kombination dieser Technologien entsteht ein hybrides Energiesystem, das sowohl kontinuierliche Stromproduktion durch Brennstoffzellen als auch erneuerbare Solarenergie nutzt.
Das Projekt zeigt, wie unterschiedliche Energieerzeugungstechnologien in einem Mieterstromsystem für Mehrfamilienhäuser miteinander kombiniert werden können.

Ausgangssituation
Das Mehrfamilienhaus in der Gotenstraße verfügte bereits über eine dezentrale Energieversorgung mit Brennstoffzellen. Diese Anlagen erzeugen kontinuierlich Strom und Wärme im Gebäude und tragen damit zur Reduzierung von Netzstrombezug und CO₂-Emissionen bei.
Um den Anteil lokal erzeugter Energie weiter zu erhöhen und den Eigenverbrauch zu optimieren, sollte die bestehende Anlage erweitert werden.
Zusätzlich bestand der Wunsch, eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach des Gebäudes zu installieren und einen zusätzlichen Batteriespeicher zu integrieren.
Die Herausforderung bestand darin, mehrere unterschiedliche Energieerzeugungs- und Speichertechnologien in ein gemeinsames Energiesystem zu integrieren.

Projektziel
Ziel des Projekts war die Erweiterung der bestehenden Energieversorgung zu einem hybriden Mieterstromsystem für ein Mehrfamilienhaus.
Dannenberg Energy entwickelte hierfür ein Konzept zur Integration der neuen Komponenten in die bestehende Infrastruktur.
Das Konzept sollte:
- die bestehende Brennstoffzellenanlage optimal ergänzen
- zusätzliche erneuerbare Energie durch Photovoltaik nutzen
- Überschüsse effizient über einen Batteriespeicher speichern
- eine stabile Energieversorgung für die Mieter gewährleisten
- eine Umsetzung als gemeinschaftliche Gebäudeversorgung im Liegenschaftsmodell ermöglichen
Technisches Konzept der Energieanlage
Photovoltaik
Das Energiesystem des Gebäudes besteht aus mehreren miteinander verbundenen Komponenten.
Die bereits vorhandene Anlage umfasst zwei Brennstoffzellen mit jeweils 1 kW elektrischer Leistung. Diese erzeugen kontinuierlich Strom und Wärme für das Gebäude.
Ergänzend dazu wurde eine Photovoltaikanlage mit 5,4 kWp Leistung auf dem Gründach installiert. Für die Installation auf der Dachbegrünung kam eine Optigrün-Unterkonstruktion zum Einsatz.
Batteriespeicher
Zusätzlich wurde ein DC-gekoppelter Batteriespeicher mit 11 kWh Kapazität integriert.
Zum Einsatz kamen Komponenten der Hersteller:
- Fronius (Wechselrichtertechnik)
- BYD (Batteriespeicher)
Der Speicher kann sowohl Überschüsse aus der Photovoltaikanlage als auch aus den Brennstoffzellenanlagen aufnehmen. Dadurch wird die lokal erzeugte Energie optimal genutzt.
Energiemanagement und Kaskadenzählung
Energiemanagement und Kaskadenzählung
Die Energieflüsse im Gebäude werden über eine physische Kaskadenzählung erfasst.
Dieses Messkonzept ermöglicht die korrekte Abrechnung der lokal erzeugten Energie innerhalb des Gebäudes. Gleichzeitig werden Überschüsse am Netzverknüpfungspunkt überwacht.
Hierbei werden vorhandene Netzanalysesysteme genutzt, um Energieflüsse und Überschüsse zu analysieren.
Die Mess- und Abrechnungssysteme werden in Abstimmung mit einem externen Messstellenbetreiber sowie dem zuständigen Netzbetreiber umgesetzt.

Besondere Herausforderungen
Das Projekt stellte besondere Anforderungen an die Integration mehrerer Energieerzeugungs- und Speichersysteme.
Eine zentrale Herausforderung war die Abstimmung zwischen den bestehenden Brennstoffzellenanlagen, der neuen Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher.
Der neue Speicher musste so integriert werden, dass er sowohl Solarstromüberschüsse als auch Überschüsse der Brennstoffzellen aufnehmen kann.
Darüber hinaus war eine enge Abstimmung mit dem externen Messstellenbetreiber und dem Netzbetreiber erforderlich, um die Mess- und Abrechnungssysteme korrekt zu implementieren.

Ergebnis und Nutzen des Projekts
Durch die Erweiterung der Energieanlage wurde eine hybride Energieversorgung für das Mehrfamilienhaus geschaffen.
Die Integration der neuen Komponenten ermöglicht eine besonders effiziente Nutzung der vorhandenen Energieerzeugung.
Die wichtigsten Vorteile:
- Kombination von Brennstoffzellen, Photovoltaik und Batteriespeicher
- Erhöhung des Eigenverbrauchs lokal erzeugter Energie
- bessere Nutzung von Energieüberschüssen
- stabile Stromversorgung für die Bewohner
- Vorbereitung eines Mieterstrommodells als gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
- GebäudeversorgungAnwendung eines Liegenschaftsmodells zur Energieverteilung
Projektstatus
Die Erweiterung der Energieanlage ist technisch abgeschlossen.
Die Umsetzung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung befindet sich derzeit in Abstimmung mit einem externen Messstellenbetreiber und dem Netzbetreiber.
Die ursprüngliche Umsetzung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung sollte durch einen externen Wettbewerber erfolgen. Seit Fertigstellung der Anlage konnte dieses Modell jedoch noch nicht erfolgreich umgesetzt werden.
Dannenberg Energy begleitet nun die weiteren Schritte, um die Mieterstromversorgung im Gebäude erfolgreich nachträglich zu realisieren.

Fazit: Hybrides Mieterstromsystem mit Brennstoffzellen und Photovoltaik
Das Projekt Gotenstraße in Berlin zeigt, wie unterschiedliche Energieerzeugungstechnologien in einem Mehrfamilienhaus sinnvoll kombiniert werden können.
Durch die Integration von Brennstoffzellen, Photovoltaik und Batteriespeicher entsteht ein innovatives Energieversorgungssystem, das den Eigenverbrauch erhöht und die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert.
Dannenberg Energy positioniert sich damit als Spezialist für komplexe Mieterstromsysteme und hybride Energieanlagen in Wohngebäuden.

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