: Projekt-Taxonomien

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  • BHKW-Mieterstrom im Mehrfamilienhaus Kadelburg

    Der Pilot unseres ersten Mieterstromprojekts in Kadelburg ist mit vollem Erfolg angelaufen. Eine intensive Planung und hohe Transparenz gegenüber unseren Mietenden haben zu einer Mieterstrombeteiligung von 100 Prozent beigetragen.

    Das Mieterstromkonzept konnte auf mehreren Pfeilern erfolgreich durchgeführt werden

    Zur Erzeugung des lokalen Stroms wurde ein modernes Blockheizkraftwerk des Branchenführers Senertec verbaut. Der Dachs 5.5 der 2. Generation ermöglicht durch hohe Jahreslaufzeiten eine stetige Wärme- und Stromerzeugung im Objekt und steigert die Autarkie des Objekts.

    Ein weiterer Pfeiler bildet das neu aufgestellte Messkonzept auf Summenzählerbasis. Mit Umsetzung des Summenzählermodells wurden sämtliche EVU-Zähler abgemeldet und durch neue fernauslesbare Zähler ersetzt. Dies ermöglicht allen Mietern ihren aktuellen Verbrauch minütlich und transparent über App oder Portal zu verfolgen und folglich Maßnahmen zur Reduzierung des eigenen Verbrauchs durchzuführen.

    Der letzte Pfeiler besteht aus dem Herzen des Mieterstromprojekts. Um Erzeugung und Verbrauch optimal in Waage zu halten, wurde ein Energiemanager aus dem Hause Plexlog verbaut. Die Erfassung sämtlicher Verbräuche der Mietenden, Allgemeinstrom und Ladesäulen in Verbindung mit der stromgeführten Fahrweise des BHKWs, ermöglicht höchste Effizienz und Auslastung des Mieterstromprojekts. Die Fahrweise des BHKWs passt sich automatisch an den Verbrauch des Objekts an und erzeugt parallel Wärme, welche im Laufe des Tages in einem 1100 Liter Pufferspeicher gespeichert und fortan genutzt werden kann. Hierdurch wird eine optimale Sektorenkopplung ermöglicht: überschüssige Wärme wird gespeichert, erzeugter Strom an lokale Verbraucher verteilt und überschüssiger Strom für die Ladesäulen verwendet.

    Mehrfamilienhaus in Kadelburg
    Eigenstromquote:
    Stromerzeugung:
    CO2-Einsparung (t):
  • Quartiers-Mieterstrom in Flensburg-Mürwik

    Unser bisher größtes Mieterstromprojekt konnten wir in der nördlichen Stadt Flensburg realisieren. 3 Mehrfamilienhäuser mit 43 Wohneinheiten wurden in einem Quartierskonzept mit Photovoltaik-Anlagen und Ladesäulenverbund erschlossen.

    Die Anlage umfasst knapp 190 Module mit einer Gesamtleistung von über 80kWp, verteilt auf 3 Gebäudeteilen und ausgerichtet in alle vier Himmelrichtungen. Hierdurch können 43 Mietwohnungen mit sauberer, grünen Energie lokal versorgt werden. Die Reststrombelieferung erfüllen die Stadtwerke Flensburg mit 100% Ökostrom.

    Neben der Solaranlage wurde ein Ladesäulenverbund mit 14 Ladepunkten errichtet. Die Hälfte aller Stellplätze der Liegenschaft haben nun Zugang zu Elektro-Ladesäulen. Vorausschauend ist die nachträgliche Erschließung der weiteren Stellplätze vorbereitet, um den schnellen Mobilitätwandel zu ermöglichen. Ein dynamisches Lastmanagement kontrolliert sekündlich die zur Verfügung stehende Leistung am Netzanschlusspunkt und gibt die überschüssige Energie frei. Hierdurch können Netzüberlastungen vermieden werden, ohne die Leistungen dauerhaft einzuschränken.

    Wohin mit der vielen sauberen Energie? Die lokal erzeugte Energie fließt an einen zentralen Punkt. Das physische Summenzählermodell verteilt die saubere Energie auf Smart Meter Zähler und misst die Energieflüsse auf Grundlage eines physischen Summenzählermodells. Die beteiligten Mieter erhalten eine monatliche Stromabrechnung ihrer IST-Verbräuche. Dies steigert die Verbrauchssensibilität und ermöglicht Stromeinsparungen.

    Neben der Realisierung des Mieterstromprojekts, wurden Dachflächen und Kellerdecken gedämmt, die Objekte mit Glasfaser erschlossen, Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt und ein neuer Spielplatz errichtet.

    Bild einer Wohnanlage mit Solarpanels
    Eigenstromquote:
    Stromerzeugung:
    CO2-Einsparung (t):